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Was ist das japanische Gegenstück zu eBay?

Über den Proxy-Kaufservice von White Rabbit Express

2018 M11 7

Wahrscheinlich haben Sie schon einmal auf Google nach „eBay Japan“ gesucht und nichts gefunden außer dieser Seite. Das ist ganz normal! Ebay gibt es in Japan seit 2004 nicht mehr, aber es gibt viele japanische Alternativen.

Als Proxy-Kaufservice weiß White Rabbit Express sehr gut über japanische E-Commerce-Seiten Bescheid. Immerhin kaufen und verschicken wir tagtäglich hunderte von Artikeln, die normalerweise nur in Japan erhältlich sind, all das für unsere Kunden im Ausland. Wir verwenden daher regelmäßig E-Commerce-Seiten, die wie eBay funktionieren, aber rein japanische Plattformen darstellen.

In diesem Artikel werden wir Ihnen einige Alternativen zu eBay in Japan vorstellen. Wir hoffen, dass Ihnen das bei Ihrer Suche nach japanischen Produkten helfen wird. Wir empfehlen Ihnen auch, einen Blick auf unseren Proxy-Kaufservice zu werfen, wenn Sie Probleme haben sollten, einen dieser Artikel zu kaufen.

eBay war in Japan

eBay hat in der Vergangenheit tatsächlich versucht, den japanischen Markt zu erobern. Tatsächlich wurde die japanische Version dieser marktführenden Verkaufsplattform 2001 in Betrieb genommen. Der Versuch jedoch, auf einem der größten asiatischen Märkte Fuß zu fassen, geriet zum Flop. Infolgedessen wurden die Auktionen 2002 eingestellt und die Seite 2004 geschlossen.

Wie viele andere westliche Formen vorher verstand eBay die Gepflogenheit der japanischen Kultur nur unzureichend, obwohl deren Verständnis erfolgsentscheiden in diesem Land ist. Der amerikanische Konzern glaubte, der bloße Name werde schon genug Kunden anziehen, ohne dass großer Aufwand für Anpassungen und Werbung erforderlich seien.

Ihr Misserfolg fand ein großes Echo, hat es aber seither vielen japanischen Seiten ermöglicht, auf einem Wachstumsmarkt Fuß zu fassen.

Alternativen zu eBay in Japan

Es gibt fünf beliebte Alternativen zu eBay in Japan. In diesem Teil werden wir im Detail erklären, wie diese japanischen E-Commerce-Seiten funktionieren und wodurch sie sich voneinander unterscheiden.

Yahoo Auction, das marktführende japanische Auktionshaus

Nach eBays überstürztem Rückzug fand sich Yahoo allein auf dem japanischen Markt, Heute ist Yahoo Auctions Japans Onlineauktionsplattform Nummer eins, und das, obwohl es (ironischerweise) in den Vereinigten Staaten, seinem Ursprungsland, nicht mehr verfügbar ist, weil es dort keinen Erfolg hatte. Über 30 Millionen Auktionen finden auf dieser Webseite jeden Tag statt. Yahoo hört dabei aber nicht auf, da auch die Möglichkeit geboten wird, dass Privatleute Second-Hand-Artikel zu Festpreisen anbieten können. All diese Möglichkeiten machen Yahoo.co.jp zur am zweithäufigsten besuchten Webseite im japanischen Internet.

Es ist nicht leicht, Artikel auf Yahoo Auctions Japan zu kaufen, wenn Sie nicht im Land der aufgehenden Sonne wohnen. Zum Glück haben wir Ihnen einen Ratgeber zusammengestellt, der Ihnen besser verständlich macht, wie diese Seite funktioniert. Werfen Sie doch einfach mal einen Blick darauf!

Mehr unter: So kaufen Sie Artikel auf Yahoo Auctions Japan

Trotz seiner langen Hegemonie im Auktionsbereich ist Yahoo nicht mehr die größte E-Commerce-Seite Japans. Den ersten Platz belegt hier Rakuten.

Rakuten, der japanische E-Commerce-Gigant

Rakuten ist zweifellos der ernstzunehmendste Konkurrent von Yahoo Auctions in Japan. Diese Webseite mit Sitz in Tokio ist Japans größte E-Commerce-Seite und einer der größten Internetfirmen der Welt.

Rakutens Firma macht vor den japanischen Grenzen nicht Halt, da seine Hauptverkaufsplattform in über zwanzig Ländern verfügbar ist. Zudem kauft der japanische Marktführer auch größere ausländische E-Commerce-Seiten auf, um schnellere Marktanteile außerhalb Japans zu erwerben.

Das japanische Amazon

Rakuten wird oft als „japanisches Amazon“ bezeichnet, auch wenn Amazon eigentlich eine sehr beliebte japanische Version hat. Die Funktionsweise der Seite ähnelt sehr dem E-Commerce-Marktführers der USA, und eBay. Außenstehende Verkäufer können Ihre Produkte in virtuellen Geschäften anbieten, die von Rakuten unterhalten werden. Diese Funktion ist sehr angenehm für kleingewerblich Tätige, die nicht unbedingt über die nötigen technischen Fähigkeiten verfügen, um eine wirklich, funktionsfähige Webpräsenz aufzubauen. So finden sich auf dieser Plattform viele japanische Handwerker und Verkäufer von Second-Hand-Artikeln.

Rakuten hat allerdings keine Hegemonie über Onlineverkäufe. Viele Plattformen, die sich auf C2C-Verkäufe spezialisiert haben, sind mit Aufkommen des mobilen Internets wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Japanische C2C- Verkaufsplattformen

Drei japanische C2C-Aoos sind in den letzten Jahren zu einem Muss im Onlineshopping geworden. Mercari, Rakuma (vorher Fril) (auf Android und iOS) sind drei ernstzunehmende Alternativen zu eBay im Land der aufgehenden Sonne.

Die drei marktführenden Apps

Mercari ist Vorreiter in diesem neuen Trend im E-Commerce. Diese japanische Verkaufsplattform wurde 2013 eröffnet. In nur wenigen Jahren wurde sie zu Japans beliebtesten App für Privatverkäufe in Japan. Über 10 Milliarden Yen wechseln auf dieser App jeden Monat den Besitzer.

Rakuten will sich nicht von kleinen Startups von seiner Marktposition verdrängen lassen. Deswegen haben sie ihre eigene Verkaufs-App für Privatleute herausgebracht:Rakuma. Diese Plattform hat es zwar noch nicht geschafft, Mercari von seinem ersten Platz zu stürzen, belegt aber einen ehrenhaften zweiten Platz noch vor Otamart.

Otamart unterscheidet sich ein wenig von diesen zwei Hauptkonkurrenten, weil es sich an Fans der japanischen Popkultur, nicht zuletzt „Otaku“, wendet. Sie finden dort viele Artikel aus Anime-Serien und beliebten Mangas in Japan.

Die perfekten Apps für den mobilen Kaufrausch!

Diese Plattformen sind mit ihren jeweils anderen Funktionsweisen komplett an japanische kulturelle Gepflogenheiten angepasst. So zum Beispiel bietet Mercari die Möglichkeit, Ihre Artikel über einen Kombini zu verschicken, was den Verkauf zwischen Privatleuten erheblich erleichtert. Zudem brauchen Käufer und Verkäufer nicht einmal Name und Adresse ihres Gegenübers zu kennen, was den Usern zusätzlich Datenschutz und Sicherheit bietet. Das E-Commerce-Angebot in Japan ist dementsprechend wesentlich fortschrittlicher als das, was eBay im Rest der Welt zu bieten hat.

Plattformen nur für Japaner?

Leider ist es für Menschen, die nicht in Japan wohnen, unmöglich, auf diesen Plattformen ohne einen Proxy-Kaufservice wie White Rabbit Express einzukaufen. Zudem arbeiten die meisten Zwischenhändler nicht mit diesen Plattformen, da diese mehr Arbeit von ihrer Seite erfordern als herkömmliche Seiten.

Wir bei White Rabbit Express nehmen alle Bestellungen an, auch solche Mercari, Otamart oder Rakuma. Wir haben diverse Ratgeber darüber geschrieben, wie wir Ihnen helfen können, Gebrauchtartikel in Japan zu kaufen. Mehr unter: So kaufen Sie auf Mercari Japan ein

So kaufen Sie auf diesen Plattformen vom Ausland aus

Wie wir Ihnen oben erklärt haben, ist es nicht gerade einfach, auf diesen Seiten einzukaufen, da diese meist für japanische Kunden reserviert sind. Deswegen haben wir White Rabbit Express geschaffen, einen Proxy-Kaufservice, der seit 2005 für ausländische Kunden auf japanischen Seiten einkauft.

Wird es ein Comeback von eBay in Japan geben?

Es ist durchaus möglich, dass es eBay noch einmal in manchen asiatischen Ländern versuchen wird, auch in Japan. 2018 wurde Qoo10, eine japanische Verkaufsplattform, vom amerikanischen Konzern für über 500 Millionen Dollar aufgekauft. Qoo10 ist durchaus keine kleine Seite, da sie bis dahin Artikel an über zwei Millionen Kunden verkauft hatte.

Wir könnten durchaus etwas Neues von eBay im Land der aufgehenden Sonne hören. In der Zwischenzeit sind Mercari, Rakuten (und seine App Rakuma), Yahoo Auctions und Otamart die sichersten Quellen, um japanische Produkte zu kaufen.

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Über den Autor,

Michaël da Silva Paternoster

Head of Growth at White Rabbit Express.